Die BohrungEine große Bohrung des Mundstücks ermöglicht einen großen Ton, mehr Volumen und erhöht das tiefe und hohe Register. Ist sie zu groß, neigt der Ton zum Zerflattern und wirkt dünn. Bei kleinerer Bohrung erreicht man gewöhnlich einen reineren konzentrierteren, jedoch kleineren Ton. Die kleinere Bohrung vergrößert den Widerstand und verringert das ganze Register. Sie bewirkt, dass hohe Töne zu tief und tiefe Töne zu hoch werden (besonders cis und d). Ist die Bohrung (Seele) etwa 5-10 mm lang, sind Tonhöhe und Stetigkeit des Tones eher gewährleistet, als ohne Seele.
Die SchafthinterbohrungWenn die Schafthinterbohrung zu klein ist, wird das hohe Register im allgemeinen zu tief. Ist die Schafthinterbohrung zu groß, hat das Mundstück keinen ausreichenden Gegendruck bzw. Wiederstand und die Ausdauer wird negativ beeinflusst. Eine weniger zylindrische Hinterbohrung erleichtert hohe Töne (typisch bei Jazz-Trompeten), erstickt indessen Klang und Volumen. Die nach außen erweiterte Hinterbohrung (Schmidts Spezial-Schafthinterbohrung WCS) vergrößert Ton und Umfang. Vorsicht! Bei Übertreibungen ergibt es einen groben, zerflatternden Ton. Die Tonhöhe wird dabei zur Unsauberkeit neigen. |
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